Aufpreis für Kinderwagen in spanischen Bars?

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Man möchte mit der ganzen Familie etwas trinken gehen, setzt sich an den Tisch und freut sich auf ein Getränk. Doch dann kommt die Rechnung und man erschrickt sich zu Tode über einen kleinen, aber bizarren Aufpreis. Das passierte einer Familie, die plötzlich extra bezahlen musste, nur weil ein Kinderwagen am Tisch stand.

Kein luxuriöses Extra oder ein spezieller Kinderstuhl, nein, allein die Anwesenheit dieses Buggys kostete Geld. Sie schütteten ihre Frustration im Internet aus, und es kam zu heftigen Diskussionen. Die Leute fragen sich ernsthaft, woher solche vagen Kosten kommen.

Die Geschichte ging auf dem X-Account Soy Camarero viral, berichtet das Nachrichtenmedium 20minutos. Die Kommentare darunter? Die lassen nichts zu wünschen übrig. Der eine findet, dass ein Besitzer selbst entscheiden darf, was er berechnet. Der andere nennt es glasharte Diskriminierung junger Familien.

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Die Bar selbst behauptet, dass ein solcher Wagen wertvollen Platz wegnimmt. Das ginge zu Lasten anderer Tische und damit des Umsatzes. Aber ja, wo zieht man da genau die Grenze? Muss jemand mit einer großen Tasche oder einem Rollstuhl dann bald auch eine Strafe zahlen?

Online geht die Diskussion in alle Richtungen. Manche verteidigen die Gastronomie, weil jeder Quadratmeter Gewinn bringen muss. Andere sehen die Gefahr schon kommen und sagen voraus, dass Familien bald massenhaft fernbleiben werden. Das kostet unter dem Strich natürlich viel mehr, als es einbringt.

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Das Schlimme daran ist vor allem die Überraschung im Nachhinein. Keine Vorwarnung, gar nichts. Erst als die Rechnung auf dem Tisch lag, kam die Katze aus dem Sack. Das ist ärgerlich, auch wenn es nur 1,20 Euro sind. Klarheit im Voraus macht den Unterschied, auch wenn die Regel noch so idiotisch ist.

Quelle: Agenturen